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Was ist los?

Was ist los? Mein August-Newsletter mit Produkttest


Marie Claire Newsletter

­von Nicola Le Vourch

Chefredakteurin

Liebe Leserinnen und Leser,

Sie erhalten diesen Newsletter auf eigenen Wunsch, gemeinsam mit weiteren 29.301 Menschen. Für alle, die das erste Mal reinlesen: Hier erfahren Sie, was uns in der Redaktion bewegt – Einladungen zu Events und Mitmach-Aktionen, persönliche Gedanken, Anekdoten, Highlights.

MITMACHEN

Exklusiv vorab testen: Die neue Hautpflege-Innovation von La Prairie

Ihre Haut leistet jeden Tag Außergewöhnliches. Deswegen haben wir etwas Besonderes für Sie: Gemeinsam mit La Prairie suchen wir 200 Leserinnen, die eine brandneue Pflegeinnovation noch vor der offiziellen Markteinführung kennenlernen dürfen. So viel sei verraten: Es geht um die Zukunft der Barrier Skincare – entwickelt mit patentierter Schweizer Biotechnologie, inspiriert von der Kraft jahrtausendealter Gletscher. Die Pflege unterstützt die Wiederherstellung von sechs sichtbaren Zeichen gesund aussehender Haut und hilft dabei, gestresste Haut wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Sie möchten eine der ersten Verwenderinnen sein? Dann bewerben Sie sich jetzt für eine exklusive Vorab-Erfahrung und senden Sie uns eine E-Mail an contact@marieclaire.de mit dem Betreff „La Prairie Produkttest” und Ihrer Postadresse, damit wir Ihnen das Testprodukt (5 ml) zusenden können. Im Anschluss an die 1-wöchige Testphase bitten wir Sie, einen kurzen Online-Fragebogen zu Ihren Erfahrungen auszufüllen. Die Plätze sind auf 200 Teilnehmerinnen begrenzt – schnell sein lohnt sich.

HIGHLIGHT

Als besonders schön empfand ich in den letzten Wochen das warme Wetter. Während andere ob der Hitze stöhnten, freute ich mich, nach der Arbeit noch im See baden zu gehen oder draußen zu sitzen. Was gibt es Schöneres, als auf der Terrasse oder dem Balkon oder im Biergarten zu sitzen und noch ein Glas Wein, Bier oder Limonade zu trinken? Sich zu unterhalten, zu lachen, in luftiger Kleidung und ohne Jacke? Das ist doch wie im Sommerurlaub. Und ich habe das Backgammonspielen wieder neu für mich und meinen Mann entdeckt. Ein lustiger Zeitvertreib an lauen Abenden. Ein Dank geht dafür an das Team von Armani Beauty, das mir ein ledernes, zusammenrollbares Backgammon-Spiel schenkte.

Ein Abend am Ammersee bei München. Fotos: privat

RÜCKBLICK  

Ab und zu folge ich Einladungen zu Mode-Kollektionsvorstellungen, Shoperöffnungen oder Dinnerevents. Zwei haben mir im letzten Monat besonders viel Freude gemacht:

Die Organisation Lingerie Française – ein Zusammenschluss von verschiedenen französischen Dessous-Herstellern wie Chantelle, Aubade, Lise Charmel oder Maison Lejaby um nur einige zu nennen, lud zu einer French Lingerie Show ein mit anschließendem Cocktail auf der Dachterrasse des Hotels Andaz in München. Ich mag Roof-Tops sehr – auch wenn es mir schnell zu windig wird. Der Blick auf München und insbesondere auf den Fernsehturm sowie das BMW Zylinder-Gebäude im Abendlicht waren unsagbar schön.

Fotos: Manfred Kroyer (3), privat (1)

Mehr am Boden spielte sich das Event der deutschen Designerin Dorothee Schumacher ab.
Sie lud zu „Boule und Bubbles“ sprich zum Boule-Spielen mit Champagner ein, was mir viel Vergnügen bereitete. Mehr hier

Foto: LOTTERMANN FUENTES

WAS MICH BEWEGT

 

Für wen sind die Parkbänke da? Diese Frage wage ich mal in den Raum zu werfen. Sind sie nur für alte Menschen, die sich beim Spaziergang mal ausruhen müssen? Für mich sind Parkbänke ein Angebot im öffentlichen Raum, das alle Anwohner und Besucher nutzen dürfen. Natürlich sollten sie pfleglich mit der Bank umgehen. Doch zunehmend beobachte ich, dass Menschen, die eine Parkbank zum Treffpunkt mit Freunden nutzen beschimpft werden als „Penner“ oder „Pack“. Und gerade Jugendliche auch oft von Anwohnern verscheucht werden.

Bei mir vor der Haustür in München stehen Bäume mit drei Parkbänken und ich habe geradezu Freude daran zu beobachten, wie diese genutzt werden. Mal sitzen dort Mütter mit Kindern, die sich bei der Eisdiele um die Ecke eine Kugel in der Waffel gegönnt haben, mal Jugendliche mit Fahrrädern, die rauchen (vielleicht sind sie nicht immer 18), mal Pärchen, die sich mehr zanken als gernhaben und ganz oft auch Männer aus der Nachbarschaft, die sich hier auf eine Flasche Bier treffen. Ich habe schon mitbekommen, wie der eine dem anderen von der Straße ins Hof-Fenster zurief „Kommst runter auf ein Bier, ich habe zwei Flaschen“. Nicht alle Menschen haben einen Balkon und unsere Sommer sind inzwischen heiß. Warum also einsam in der Wohnung sitzen, wenn man sich um die Ecke unter Bäumen treffen kann? Wenn wir in Italien drei alte Männer den ganzen Tag vor einem Café sitzen sehen, sagen wir „Ach wie nett die drei Alten, die Italiener wissen zu leben, die haben Gemeinschaft“ und den Franzosen mit dem Baguette und Rotwein-Glas auf einer Hausmauer sitzend, bezeichnen wir als pittoresk. Nur in Deutschland haben wir kein gutes Wort übrig für Freunde, die sich auf einer Parkbank treffen. „Alles Alkoholiker“ – kommt dann schnell.

Ja, mag sein, dass welche darunter sind – doch gerade diese benötigen Gemeinschaft, sprechen wir doch von Alkoholkranken. Und oft ist die Einordnung ein schlichtes Vorurteil. In den letzten Wochen sehe ich immer wieder zwei Nachbarinnen, die sich auf eine der Bänke treffen – sogar mit Kuchen. Wie schön! Ich freue mich für sie, dass sie den Sommer genießen und nicht alleine in der Wohnung sitzen.

THEMEN AUS ALLER WELT

(Tipp: auf Google-Translate „Deutsch“ rechts oben im Eck des Beitrages klicken)

 

Sommerliche Themen finden in allen MARIE CLAIRE Ausgaben weltweit statt.

 

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DIESEN MONAT AM HÄUFIGSTEN AUFGERUFEN

 

Marie Claire UK:

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BÜRO BÜRO

 

Sicher kennen Sie das. Sie haben sich für eine Garten-Party ein wunderschönes Sommerkleid gekauft und stellen kurz vor dem Event fest, dass Sie keine passenden Schuhe im Schrank haben. So erging es zumindest mir. Extra für eine berufliche Abendeinladung war ich bei der Pediküre mit schönstem Lack, um dann festzustellen, dass ich keine offenen Abendschuhe habe – noch nicht mal ein PeepToe.

Also fuhr ich nach der Arbeit kurz vor Ladenschluss in die Stadt, um mir schicke Riemchen-Schuhe zu kaufen. Ich fuhr öffentlich, da zur Feierabendzeit auf Münchens Straßen immer die Hölle los ist. Ich erstand die ersehnten Schuhe und saß glücklich in der U-Bahn, als mich der Anruf einer Kollegin ereilte, die ganz dringend noch Infos von mir benötigte.

Hochkonzentriert tippte ich diese in mein Handy – als ich sah, dass wir schon mit offenen Türen an meiner Haltestelle waren. Hektisch sprang ich auf und aus dem Zug, um dann – kaum hatten sich die Türen hinter mir geschlossen – festzustellen, dass der Karton mit den nagelneuen Schuhen noch in der Bahn stand. Da half auch kein Klopfen, die Bahn fuhr los. Mein Frust über mein kopfloses Verhalten war groß. Noch am selben Abend schrieb ich dem Fundbüro der U-Bahn. Doch diese antworteten, dass sie erst in 2-3 Tagen mehr wüssten. Zum Sommerfest trug ich nun doch die vorhandenen geschlossenen Schuhe.

Zwei Tage später erhielt ich tatsächlich die Nachricht, dass mein Karton samt Inhalt gefunden wurde. Ich bin der ehrlichen Finderin sehr dankbar und denke, meine offenen Riemchen-Schuhe haben jetzt ein neues Sommerkleid für den anstehenden Urlaub verdient!

Bis nächsten Monat, 

herzlichst 

DAS LETZTE WORT

hat heute Alfred Polgar (1873–1955), österreichischer Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker

„Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt."

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