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Was ist los?

Was ist los? Mein Oktober-Newsletter – mit 2 Einladungen


Marie Claire Newsletter

­von Nicola Le Vourch

Chefredakteurin

Liebe Leserinnen und Leser,

der goldene Herbst ist da – mit frischer, kühler Luft, bunten Farben und uns! Sie erhalten diesen Newsletter auf eigenen Wunsch, gemeinsam mit 31.553 weiteren Menschen. Für alle, die zum ersten Mal hineinlesen: Hier erfahren Sie, was uns in der Redaktion bewegt – Einladungen zu Events und Mitmach-Aktionen, persönliche Gedanken, Anekdoten und Highlights.

MITMACHEN – gleich 2 Einladungen

Der Erfolg motiviert uns: Nach unserem ersten Marie Claire After Work, bei dem viele begeisterte Leserinnen dabei waren, geht es jetzt in die zweite Runde – diesmal mitten in München. Am 17. November ab 18 Uhr öffnet das MitoSphere, einer der ersten Longevity Hubs Deutschlands, seine Türen für uns. Und dort gibt es viel zu entdecken: Rotlichttherapie, Kältekammer, Aurum Krafttraining, Shiatsu-Massagen und vieles mehr – alles zum Ausprobieren. Mit dabei sind außerdem unsere Partner Rituals, die mit ihrer @home Mind Oasis eine Ruheinsel für zwischendurch schaffen, und Routine Revolution mit Beauty-Knowhow zum Mitnehmen.

Haben Sie Lust, dabei zu sein? Dann schreiben Sie uns bis 29. Oktober an contact@marieclaire.de – wer dabei ist, erhält eine persönliche Einladung.

 

Am 26. November findet in Düsseldorf der Marie Claire Powertalk presented by L’Oréal Groupe statt. Unter dem Motto „Forschen, Frau sein, sichtbar sein“ laden wir zu einem Abend mit Dr. Dorit Brixius ein, Preisträgerin des L’Oréal-UNESCO-Förderpreises „For Women in Science“ 2026. Ein weiterer Gast ist Dr. Marie-Christine Frank, Expertin für strategische Kommunikation und Sichtbarkeit. Mit beiden spreche ich über das vergessene Parfum der Königin, über Wissenschaft, Rollenbilder und neue Perspektiven.

Wann? Donnerstag, 26. November 2026, um 18:00 Uhr bei L’Oréal in Düsseldorf.

Haben Sie Interesse, dabei zu sein? Die Teilnehmerzahl ist auf 40 begrenzt, zehn Plätze haben wir für Leserinnen reserviert. Wer aus dem Raum Düsseldorf teilnehmen möchte, schreibt uns bitte bis zum 29. Oktober an contact@marieclaire.de. Wenn Sie dabei sind, erhalten Sie eine persönliche Einladung.

HIGHLIGHT

Mein Highlight war vor zwei Wochen ein Lob, mit dem ich nicht mehr gerechnet hatte. Zwei Jahre nach Einführung von Marie Claire auf dem Deutschen Markt, rief mich meine 88-jährige Mutter wegen unserer 7. Ausgabe zum Thema Haltung an. Sie betonte, dies sei das bisher beste Heft, und sie habe alle Beiträge gelesen. Ähnlich begeistert äußerte sich meine 22-jährige Tochter, die vor allem die Fotostrecken mag (was sicherlich auch am „Lese“-Verhalten ihrer Generation liegt). Dazwischen liegen ganz viele Frauen um die 30, 40, 50 und 60, die ich alle herzlich als Leserinnen willkommen heiße. Denn wir schreiben unsere Beiträge nicht für eine bestimmte Altersgruppe, sondern für Frauen jeden Alters, die engagiert, interessiert und mit offenen Augen durchs Leben gehen und einen Sinn für Schönes haben.

Sie halten die aktuelle Ausgabe noch nicht in den Händen? Hier können Sie ein Einzelexemplar versandkostenfrei bestellen:

Jetzt bestellen

Marie Claire Ausgabe 03/2026 – Haltung

RÜCKBLICK

Ende September und Anfang Oktober fanden die Fashion Weeks in Mailand und Paris statt. Unsere Redakteurinnen waren vor Ort und haben viele Eindrücke, Bilder und Ideen für unsere nächsten Heftproduktionen vom Laufsteg mitgebracht. Eine Zusammenfassung der Show-Highlights finden Sie hier:

Runway-Highlights Mailand

Runway-Highlights Paris

 

In Paris durfte ich außerdem Peter Philips, den Creative and Image Director von DIOR Makeup, interviewen. Wir sprachen über seine Ideen, seine Arbeitsweise und seine Stimmung bei der Umsetzung des Beauty-Looks für die Show von Jonathan Anderson. Die Einblicke teile ich natürlich in einer unserer nächsten Ausgaben. Gefreut hat mich nicht nur das Interview, sondern auch das Kennenlernen des DIOR-Beauty-Teams. Dienstreisen machen immer dann Freude, wenn man mit anderen Menschen in echten Austausch kommt. Das war dieses Mal der Fall, und wir hatten eine wunderbare Zeit bei Lunch und Dinner in hervorragenden Restaurants und Bars:

Le Grand Café Resto
1 Pl. Clément Marot, 75008 Paris

L’Avenue
41 Avenue Montaigne, 75008 Paris

Le Bœuf sur le Toit
34 Rue du Colisée, 75008 Paris

WAS MICH BEWEGT

Letzten Sonntag war ich bei Freunden zum Brunch eingeladen. Und wie es sich für einen Brunch gehört, gab es zwischen Quiche, Brötchen, Salat und Kuchen endlos Zeit für Gespräche. Nachdem wir einige Ideen gesammelt hatten, was demnächst ansteht und was man gemeinsam angehen könnte, sagte meine Freundin, ihr sei es ohnehin wichtig, sich mehr auf das zu konzentrieren, was ihr persönlich am Herzen liegt. Ihr sei nämlich klar geworden, dass wir eigentlich nur noch „20 gute Sommer“ hätten. Seitdem gehen mir diese Zahl und dieser Begriff nicht mehr aus dem Kopf: „20 gute Sommer“. Nicht, dass wir so alt wären. Aber sie argumentierte, dass mit den Jahren natürlich die Wehwehchen kämen und man auf manche Reisen oder Partys keine Lust mehr habe. Deshalb seien die nächsten 20 Jahre so wichtig.

Versuchen die explodierenden Longevity-Angebote nicht genau das: uns davor zu bewahren, dass die guten Jahre begrenzt sind? Sie versprechen hohe Vitalität bis ans Lebensende. Aber was, wenn dieses Versprechen nicht aufgeht? Sollten wir uns nicht lieber auf die nächsten 20 guten Sommer konzentrieren? Und sie mit Menschen, die wir lieben, an einem Tisch verbringen, statt in Kältekammern zu sitzen und auf vitale späte Jahre zu hoffen?

Mir kam sogar spontan die Idee, einen Kalender mit 20 Kästchen an die Wand zu hängen und einzutragen, was ich mir für die nächsten 20 Sommer wünsche – ähnlich einer Bucket List. So arbeite ich auch im Job: Ich plane die Seiten einer Marie-Claire-Ausgabe, notiere die Ideen darauf, und am Ende halten wir immer ein schön gefülltes Heft in den Händen. Was im Job funktioniert, kann doch auch privat gelingen, dachte ich. Coaches nennen das inzwischen Manifestieren. Sollte ich also die nächsten 20 Sommer für ein schönes Leben manifestieren? Mein Mann fand die Vorstellung „horreur“ – also den reinsten Horror –, und ich verwarf meinen Plan.

Einig sind wir uns jedoch darin, das Hier und Jetzt zu genießen. Mit dem, was wir mögen oder entdecken wollen, möchten wir nicht bis zur Rente warten. Und wir kamen überein, dass ein guter Sommer auch einfach darin bestehen kann, zu Hause auf der Terrasse ein Glas Wein (oder eine Tasse Tee) zu trinken. Die nächsten 20 Sommer dürfen kommen – ich sehe ihnen gelassen entgegen. Ob sie gut werden, wird sich dann zeigen.

THEMEN AUS ALLER WELT

(Tipp: Klicken Sie bei Google Translate oben rechts im Beitrag auf „Deutsch“.)

 

Das Thema „Ageing“ spielt in allen Ausgaben von MARIE CLAIRE weltweit eine Rolle.

 

MARIE CLAIRE GROSSBRITANNIEN

Verlieren wir im endlosen Streben nach Jugend mehr als nur unsere Falten?

LINK

 

MARIE CLAIRE BRASILIEN

Laut einer Studie hängt eine frühe Menopause mit einer schnelleren Alterung des Gehirns Jahrzehnte später zusammen.

LINK

 

DIESEN MONAT AM HÄUFIGSTEN AUFGERUFEN

 

MARIE CLAIRE SPANIEN

Was ist der „Scandi Bob“, und warum wird er im Herbst 2026 die angesagteste Kurzhaarfrisur?

Ein eleganter Haarschnitt, der nahezu jeder Gesichtsform schmeichelt.

LINK

BÜRO, BÜRO

Kennen Sie das? Sie wollen das Büro verlassen und zum Auto gehen, doch Ihre Hände und Arme sind so beladen, dass Sie nicht einmal die Tür öffnen können. Kartons in den Händen, die Jacke über dem Arm, den Hund an der Leine und den Schlüssel zwischen den Zähnen – so sieht das manchmal bei mir aus. Aber ich habe immer alles dabei und gehe auf keinen Fall zweimal.

So war es auch letzten Freitag. Ich wollte noch schnell etwas fürs Wochenende einkaufen, bevor die Läden schließen. Es dämmerte bereits, als ich auf den Supermarktparkplatz fuhr. Ich ließ den Hund im Wagen und rannte schnell in den Laden, um noch Kaffee, Milch, Eier und Brot zu besorgen. Glücklich lud ich alles ins Auto. Später zu Hause balancierte ich erneut Kartons, Einkaufstüte und Hund ins Haus. Geschafft.

Am nächsten Morgen suchte ich dann meine Jacke – eine alte, sehr lieb gewonnene Lederjacke. „Ach“, dachte ich, „die hast du im Auto auf dem Beifahrersitz liegen lassen, weil die Hände so voll waren.“ Ich eilte zum Auto, um sie zu holen, doch der Sitz war leer. Keine Jacke. „Ich habe vor lauter Eile vergessen, das Auto abzuschließen, und jemand hat sie auf dem Parkplatz vom Beifahrersitz gestohlen“, schoss es mir durch den Kopf. Deshalb war wohl auch der Hund so nervös gewesen. Das ergab Sinn. Völlig aufgebracht erzählte ich später am Telefon meiner Kollegin, dass meine Lederjacke auf dem Supermarktparkplatz gestohlen worden sei. „Es wird überall geklaut“, lautete mein Fazit.

Später am Tag piepte mein Handy: Ich bekam ein Foto, auf dem meine Jacke zu sehen war, wie sie am Kleiderständer im Büro hing. Meine Kollegin wohnt um die Ecke der Redaktion und hatte kurzerhand nachgesehen. Fakten statt Kopfkino – so einfach kann es manchmal sein.

Bis nächsten Monat, 

herzlichst 

DAS LETZTE WORT

hat heute der Schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt (1921–1990):

„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.“

(aus den „21 Punkten zu den Physikern“)

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